Warum nicht

Neue Wege gehen

Wir stärken Bienen

Es gibt weltweit mindestens 20.000 Bienenarten, davon 2050 in Europa. In der Schweiz gibt es circa 600 Bienenarten und 570 in Deutschland. Diese 20.000 meist wilden Bienenarten sind für die Bestäubung von 350.000 Blütpflanzenarten auf der Welt verantwortlich, wovon nur sieben Arten für die Honigproduktion von Bedeutung sind.

Die Biene ist also für den ökologischen Kreislauf und die Erhaltung von Nahrungsketten bei Mensch und Tier nicht nur von großer Bedeutung, sondern für jeden auch als Symbol gut ersichtlich. Das Projekt „Happybee“ widmet sich der Stärkung der Biene im Allgemeinen und der Westlichen Honigbiene im Besonderen.

Projektmitglied Edeltraud Mosthaf, interessiert sich seit geraumer Zeit für die Herausforderungen, die Bienen durch die sich verändernden Umweltbedingungen zu meistern haben. Als Heilpraktikerin mit über 20-jähriger Berufserfahrung ist Frau Mosthaf der Überzeugung, dass man durch positive Stärkung des Organismus dem Körper seine Kontrolle über sich selbst zurückgeben kann.

Dies gilt sowohl für Menschen als auch für Tiere. Diese Erkenntnis teilt sie u.a. mit dem Schweizer Imker Otto Schmid, der im Emmental die Erfahrungen und Behandlungsmethoden von Frau Mosthaf anwendet, um seine Honigbienen zum Beispiel bei der Abwehr von Milben und anderen Parasiten zu unterstützen. Mithilfe von Erkenntnissen aus der Quantenphysik und der Homöopathie haben Frau Mosthaf und Herr Schmid erstaunliche Fortschritte in der Unterstützung der natürlichen Abwehrkräfte der Bienen beobachten können.

Dieses Bienenportal soll ein Markplatz für den Erfahrungsaustausch und den Erkenntnisgewinn für Themen rund um die Biene sein. Im Afrikanischen Somalia gibt es ein Sprichwort für Menschen, die sich einer Sache mit großem Wissen und positiver Energie widmen: „Er/Sie wurde mit einer Biene geboren“. Naturfreunde, Imker und Wissenschaftler sollen hier lernen, zueinander finden und sich gegenseitig unterstützen.

Viel Spaß dabei!

Ein erster Erfahrungsbericht

Von Imker Otto Schmid

Im August 2019 startete ich mit dem Projekt der homöopathischen Behandlung der Bienen. Zur Auffütterung der Bienen mit Zuckerwasser gab ich zugleich das homöopathische Mittel in die Zuckerlösung. Ein Gramm pro Liter. Mit den Globuli im Zuckerwasser waren nun die Bienen mit einer ersten Behandlung versorgt. Durch regelmäßige Kontrollen, stellte ich fest, dass viele Varroa Milben von den Bienen abgefallen sind.

Die Bienen bekamen auch noch eine Energiekarte in den Bienenstock gelegt, welche den Varroabfall begünstigen sollte. Diese Maßnahme brachte aber nicht den gewünschten Erfolg. Insgesamt war es jedoch eine Freude zu erleben, wie vital die Bienenvölker waren. Für mich war es ebenso eine Erleichterung und eine zeitsparende Anwendung.

November 2019

Nach Kontrolle des Milbenfalls gabe es bei einigen Völkern im Bienenhaus immer noch zu viele Varroa Milben, deshalb entschied ich bei einigen Völkern eine Behandlung mit Oxalsäure zu machen, damit sie hoffentlich den Winter sicher und wohlbehalten überstehen.

 

 

Dezember 2019

Die Bienen sind warm eingepackt in der Winterruhe und wenn das Wetter mild ist schaue ich nach ihnen. Frau Mosthaf hat Kristalle bearbeitet, welche den Bienenvölkern in den Kasten gelegt wurden. Eins, um die Bienen zu stärken und eins, um die Varroamilbe zu schwächen.

Nun wird es sich zeigen, wie stark die Bienen in den Frühling kommen und sich entwickeln.